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Entnahme Follikularer Einheiten
*Die
Entnahme individueller Follikularer Einheiten *Bedeutung des
Rasierens
*Stanzergröße
*Übermäßiges Ernten *Richtiges Entnahmemuster
*Haarcharakteristika
FUE,
auch bekannt als “Entnahme Follikularer Einheiten”
ist das Versetzen genetischer Gruppen von Haaren, der Follikularen
Einheiten (FU), Gruppen von Haaren, die üblicherweise
aus 1 bis 4 Haaren bestehen. Ein chirurgischer Stanzer umfasst
die FU und mit großem Können, großer Expertise
und präziser Messung von Haut und Haarwinkel wird die
FU entfernt. Die Entnahme ist im Vergleich zur Strip-Technik
relativ langsam mit ca. 1500 bis 2000, die pro Tag entnommen
und platziert werden. Wichtiger als die Anzahl der Entnahme
ist der Ertrag bzw. die Wachstumsrate, also wird die Menge
von Person zu Person variieren. |
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Dr. Bisanga
ist davon überzeugt, dass die FUE Technik erwiesenermaßen
eine gute Option für diejenigen ist, die minimale Ausdünnung
haben und diejenigen, die mehrere „ältere“
Prozeduren hatten und bei denen der Spenderbereich beeinträchtigt
wurde, da FUE die mögliche Entnahmefläche erweitert
und es ermöglicht Haare dort zu entnehmen, wo es eine
Strip-Prozedur nicht könnte. Größere ausgedünnte
Bereich wie bei NW4 zum Beispiel können mit FUE behandelt
werden, die Person muss dann aber überdurchschnittliche
Haardichte im Spenderbereich haben und auch gute Haarcharakteristika,
um sicherzustellen, dass ausreichend viele FUs entnommen werden
können und noch Optionen für die Zukunft bleiben.
Seit
FUE verfügbar ist wurden verschiedene Stanzergrößen
eingesetzt und generell ist die Größe der Stanzer
zurückgegangen. Dr. Bisanga ist schon seit zahlreichen
Jahren an der Speerspitze der FUE Entwicklung und aufgrund
seiner Erfahrung bevorzugt er es einen Stanzer mit einer Größe
von weniger als 1 mm zu verwenden; er hat bewiesen, dass mit
einem 0,75 mm oder 0,8 mm Werkzeug 4-Haar-FUs entnommen werden
können, wobei das Haut-Trauma und der den umliegenden
FUs zugefügte Schaden minimalisiert wird, sowie die Vernarbung
kleinstmöglich gehalten wird, so dass sie in vielen Fällen
für das Auge nicht sichtbar ist, der Ertrag jedoch derselbe
bleibt.
Um
FUE zu den höchsten Standards auszuführen, muss
der Spenderbereich komplett rasiert werden, außer vielleicht
bei kleinen Prozeduren, 100-500 Grafts, wenn kleine Bereiche
rasiert werden können, die dann vom umliegenden Haar
verdeckt werden. Das Rasieren erlaubt es dem Arzt präzise
den Winkel, mit dem die FU aus der Kopfhaut wächst, zu
vermessen, sowie den Winkel innerhalb der Haut genauer zu
berücksichtigen, was ein sehr wichtiger Aspekt der Entnahme
ist. Wenn das Konzept der FU Winkel, Hautunterschiede und
der Heilung nicht vom Arzt verstanden wird, wird die FU nicht
intakt entnommen oder es kommt zu einer hohen Beschädigungsrate
und einem niedrigen Ertrag, so oder so, dies ist schlecht
für den Patienten. Die Entnahme der FUs von Stellen auf
der größtmöglichen Fläche auf der Kopfhaut
reduziert den Eindruck und verschleiert, dass Haare auf dem
Hinter- bzw. Seitenkopf fehlen.
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Auf
diesem Foto sehen sie die geernteten follikularen Einheiten
bei einer Perforation von 0,75 mm.
Bitte
beachten Sie, dass die follikularen Einheiten nur intakt
bleiben bei der richtigen Menge an schützendem
Talg, so dass dann neue arrector pili Muskeln und Talgdrüsen
entstehen können nach der Platzierung im Empfängerbereich. |
Wenn
FUE korrekt und bei einem geeigneten Kandidaten durchgeführt
wird, kann es zu exzellentem Wachstum und Design führen,
ohne dass es sichtbare Zeichen einer Haartransplantation gibt.
Es hat neue Möglichkeiten eröffnet um alte und schlecht
geratene Strip Narben zu korrigieren indem Haare in die Narbe
verpflanzt werden, anstatt eine frühere Narbe nochmals
zu öffnen. FUE hat es ermöglicht Haare außerhalb
der Strip-Sicherheitszone zu entnehmen und so die Anzahl der
potentiell entnehmbaren FUs vergrößert, die nach
mehreren Strip-Prozeduren immer noch entnommen werden können.
Es hat auch den Vorteil, dass keine linienförmige Narbe
hinterbleibt für diejenigen, die ihre Haare kurz tragen
möchten und nur minimale Arbeiten/Prozeduren benötigen.
Der Doktor ist bei FUE in der Lage sich die Haare, die er
gerade benötigt, „herauszupicken“, insbesondere
wenn es um den Haardurchmesser geht, der in bestimmten Bereichen
bei der Platzierung notwendig ist. Dies ist insbesondere beim
Design der Haarlinie, der Geheimratsecken und der Seiten sehr
sachdienlich. Ebenfalls beim Rekonstruieren von Augenbrauen
oder Wimpern. Das Haar muss dann idealerweise fein sein und
da man die komplette Spenderbereich-Sicherheitszone zur Verfügung
hat wird das Endergebnis in diesen kritischen Bereichen verbessert.
FUE hat wie auch Strip/FUT seine Begrenzungen aber wenn der
Patient informiert ist und über die Vor- und Nachteile
unterrichtet wird dann führt FUE in den richtigen Händen
zu natürlichen Ergebnissen.
FUE:
Wichtige Punkte.
FUE Spenderbereichs-Berechnung um das FU Entnahmepotential
abzuschätzen
Spenderbereichsfläche
X Spenderdichte (ohne Miniaturisierung) = TOTALE FUs X ENTNAHME-%
Beispiel: 180 CM2 X 80 = 14400 X 27 % = 3888 FUs KÖNNEN
ENTNOMMEN WERDEN
Obwohl
die Entnahmefläche im Vergleich zu Strip/FUT bei FUE
größer ist, heißt das nicht zwangsläufig,
dass es mehr FUs zu entnehmen gibt. Um die Anzahl der FUs,
die entnommen werden können, zu berechnen, wird die Spenderbereichs-Sicherheitszone
in drei Bereiche unterteilt: beide Seiten und der Hinterkopf
werden vermessen. Die Dichte der FUs wird in jedem Bereich
vermessen und dann ein Durchschnittswert berechnet, der die
Anzahl der Haare pro FU berücksichtigt und die Miniaturisierung
abzieht.
ÜBERMÄSSIGES ERNTEN IM SPENDERBEREICH
Es
muss eine Übereinkunft bezüglich der % an FUs, die
dem Spenderbereich entnommen werden können, bevor diese
Fläche sichtbar ausgedünnt erscheint, geben. Wenn
dies nicht korrekt angegangen wird, werden die Möglichkeiten
des Patienten sein Haar kurz zu tragen und auch weitere Prozeduren
in Zukunft durchzuführen, falls und wenn dies nötig
sein sollte, begrenzt – dies wird übermäßiges
Ernten genannt. Dr. Bisanga praktiziert eine Entnahmerate
von ca. 25-30% pro cm2 je nach Haardichte und –charakteristika.
Er glaubt daran, dass der Spenderbereich soweit wie möglich
intakt bleiben sollte, dass FUE aber zugleich eine realisierbare
Methode ist. Diese Berechnung (25-30%) geht offensichtlich
davon aus, dass die maximale Menge in einer Prozedur entnommen
würde, was aber sehr unwahrscheinlich ist und auch ein
falscher Rat wäre. Größere haarfreie Flächen
oder größere Vernarbung können auch auftreten
wenn größere Stanzer verwendet werden. Das liegt
daran, dass anliegende FUs durchschnitten werden und so wahrscheinlich
Haare getötet werden. Die Entnahme eines einzelnen Haares
wird umso schwerer je größer der Stanzer ist, da
die Wahrscheinlichkeit eine anliegende FU zu verletzen steigt.
Es ist also sehr anspruchsvoll sich an die Entnahmeübereinkunft
zu halten und gleichzeitig genügend Haar zu entnehmen.
ENTNAHMEMUSTER
Das
Entnahmemuster ist Teil dieses Problems, die Haarcharakteristika
einer Person werden das Entnahmemuster bestimmen. Da die durchschnittliche
Anzahl an Haaren pro FU sich je nach Bereich der Spenderbereichs-Sicherheitszone
ändern kann, ist es wichtig sich an ein passendes Entnahmemuster
zu halten um nicht in einem Bereich zu viele FUs gleicher
Art zu entnehmen. Insbesondere sollten nicht anliegende oder
parallele FUs oder besonders große FU Gruppen entnommen
werden um sicherzustellen, dass keine großen Haarlosen
Flächen kreiert werden. Der Begriff „Herauspicken“
wird oft verwendet, wenn es bei FUE darum geht Haare für
die Haarlinie auszuwählen, aber auch dies muss kontrolliert
geschehen, so dass nicht zu viele in einem Bereich entnommen
werden, zum Beispiel am Ohr, so dass der Patient dort nicht
am Ende eine sichtbar geringere Dichte hat.
HAARCHARAKTERISTIKA
Die
Haarcharakteristika und die Verfassung der FUs können
eine große Rolle ei der Eignung des Patienten für
FUE spielen. Es ist ein Missverständnis, dass FUE für
alle Stadien des Haarausfalls und für alle Haartypen
geeignet ist und manche haben nicht die richtigen Eigenschaften,
um ein solides Resultat sicherzustellen. Gründe hierfür
können die Dichte im Spenderbereich oder der Haardurchmesser
sein, sowie auch der %-satz der Miniaturisierung im Spenderbereich
oder die durchschnittliche Größe der natürlichen
Haargruppierungen einer Person. Weiterhin spielen auch Heilungseigenschaften
und die Verfassung der Kopfhaut eine Rolle. Wenn es einen
Zweifel bei der Online-Beratung gibt, dann ist ein persönliches
Beratungsgespräch immer die beste Option bevor Sie Ihre
Entscheidung treffen.
Eine
PowerPoint Präsentation über FUE/Strip (in Englisch)
befindet sich in unserer Download
Sektion. |
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